Ablauf für Gemeinden

Die wichtigsten Schritte zum Glasfaserausbau

Um den Glasfaserausbau in Ihrer Gemeinde erfolgreich voranzutreiben, ist die grundlegende Voraussetzung ein Initiator. Dieser kann entweder die Gemeinde selbst, eine LEADER Region oder eine Interessengemeinschaft sein.

  1. Initiator

    Im weiteren Schritt muss eine Beratung beim Breitbandbüro OÖ angefordert werden, in welcher alle Informationen rund um das Thema Breitbandausbau gegeben werden.

    Das Breitbandbüro fungiert als erste Anlaufstelle und steht den Initiatoren mit provider- und technologieneutrale Beratungsgespräche zur Seite. Sie organisieren Informationsveranstaltungen und unterstützen lokale Koordinatoren in den ersten Phasen des Ausbauprojektes.
     
  2. Internet Service Provider (ISP)

    Lokale ISPs bieten eine breite Produktpalette an internetbasierten Diensten wie Internet, TV und Telefonie an.

    Mit dem Netztest können sie ihre eigene Internetverbindung testen!

    Die Initiatoren überprüfen gemeinsam mit den regionalen Internet Service Providern (ISPs) die aktuelle Versorgungslage in den jeweiligen Gebieten. Gleichzeitig müssen etwaige flächendeckende Ausbauvorhaben in Erfahrung gebracht werden. Bleiben größere, zusammenhängende Gebiete unterversorgt, werden lokale Koordinatoren vom Initiator unterstützt, Interessenbekundungen zu sammeln.
     
  3. Fiber Service OÖ

    Unsere Aufgabe umfasst die Planung und Umsetzung der Glasfaser-Infrastruktur. Wir agieren unabhängig von den Einzelinteressen der Provider, im Interesse der Allgemeinheit und im Sinne eines flächendeckenden Versorgungsauftrages. 

    Ab einer Interessensbekundung von 50% kann ihr Projekt mit unserer Unterstützung weiterentwickelt und realisiert werden.
    Während des Errichtungszeitraums des Glasfasernetzes ist die Unterstützung der Gemeinden, sowie der lokalen Koordinatoren für die erfolgreiche Weiterführung des Projektes essentiell.
     

Hier finden Sie die Checkliste für Gemeinden.


Wie kann die Gemeinde den Glasfaserausbau unterstützen?

Die Gemeinde / Initiatoren wissen über die lokalen Gegebenheiten in der Regel sehr gut Bescheid. Für den flächendeckenden Glasfaserausbau können Kosten gespart werden, indem bereits vorhandene Infrastrukturen (Leerrohre der Gemeinden oder anderer Netzbetreiber, alte, aufgelassene Leitungen, usw.) bereits in der FTTH - Grobplanung berücksichtigt und in der Realisierung genutzt werden. Dazu ist eine genau Lage der Rohre, sowie Daten zu dem Rohr selbst (Typ, Innendurchmesser) notwendig. Weiters können die Gemeinden oder die Breitband Koordinatoren während der Grobplanung über mögliche (günstig liegende) Trassen für die Glasfaserrohrverbände informieren.

Eine weitere Unterstützungsmöglichkeit zur Kostenreduktion liegt in der Mitverlegung von Infrastrukturen bei bereits geplanten Sanierungen, wie etwa einer Kanal- oder Ortswassersanierung. Auch Verlegungen von stromführenden Oberleitungen in die Erde können Möglichkeiten zur Mitverlegung sein.